Sprachbarrieren

In Kaliningrad spricht man russisch, und das ist für die allermeisten deutschen Gäste, die das alte Königsberg besuchen, eine ziemliche Hürde. Auf die Schnelle lernt man reflexive Verben, Weichheitszeichen und eine komplizierte Grammatik mit sechs Fällen eher nicht. Schon die kyrillischen Buchstaben sind für Sprachunkundige nur mit Mühe zu lesen, doch damit nicht genug: Mit Fremdsprachenkenntnissen ist es nämlich bei vielen Bewohnern des Kaliningrader Sprengels auch nicht gerade weit her, um es einmal wohlwollend auszudrücken.

Anders gesagt: Es sprechen so wenige Kaliningrader englisch, dass jüngst sogar Gouverneur Nikolai Zukanow in einem Bericht vor dem Regionalen Parlament, der „oblastnaja duma“, dieses Problem ansprach und hörbar verärgert seine Schäfchen aufrief, sich im Lernen westlicher Fremdsprachen gefälligst mehr anzustrengen.

 

Knapp 22 Prozent der Bevölkerung mit wenigstens elementaren Englischkenntnissen, das ist wahrlich nicht dolle. Und man muss als Gast ja auch erst einmal auf jemanden aus diesem Viertel treffen. In Kaliningrad und hier noch besser in der Nähe einer der beiden Unis ist das eher kein Problem, da wird man gegebenenfalls seine Antwort in akzentfreiem Deutsch bekommen – aber ein paar Kilometerchen außerhalb der Gebietshauptstadt: Ich nix verstehen, wy goworitje po russkij?

 

Die Lösung: ein guter Dolmetscher. Wir sind in beiden Sprachen zu Hause und helfen Ihnen gern bei der deutsch-russischen Völkerverständigung. Bedarf? e-mail oder Anruf genügt.